Vier weitere bemerkenswerte 3D-Druck Anwedungsbereiche - Teil 2

In der vergangenen Woche haben wir Ihnen bereits in unserem ersten Teil zwei bemerkenswerte Anwendungsfelder für die additive Fertigung vorgestellt. Nun folgen in unserem zweiten Teil zwei weitere Anwendungsfelder.

3. Modedesign

Die Mode, die die Grenze von Funktion und Form auslotet, erhält durch die Integration des 3D-Drucks neue Dimensionen. Durch die Kombination von Design und Kunst bietet sie die Möglichkeit, Individualität in einem bisher unerreichbaren Ausmaß auszudrücken. Wenn es um Couture geht, ist die Personalisierung entscheidend. Und da der 3D-Druck es ermöglicht, Designs schnell vor Ort zu erstellen und zu produzieren, eröffnet dieser dadurch eine neue Welt der Individualisierung.

Mit semiflexiblen Materialien können Designer neue Textilien und Texturen in ihrem Fertigungs- und Designprozess integrieren. Von Taschen und Knöpfen bis hin zu komplexen Kreationen mit komplizierten Geometrien. Die Anwendungsmöglichkeiten für 3D-Druck in der Mode scheinen endlos.

Jessica Joosse, Masterstudentin für Industriedesign, hat die additive Fertigung in ihre Arbeit mit Befestigungen und detaillierten Mustern integriert. Sie glaubt, dass der 3D-Druck dazu beitragen wird, Mode besser mit den Konsumenten zu verbinden. Die sog. vierte industrielle Revolution wird es Marken ermöglichen, personalisiertere Kleidung herzustellen, welche neue Fertigungsverfahren nutzt ? beispielsweise durch 3D-Druck und Full Body Scans. so Joosse.

Ebenfalls vielseitig einsetzbar in der Modebranche.
Auch das Bildungswesen kann profitieren.

4. Bildungswerkzeuge

Einer der größten Vorteile des 3D-Drucks besteht darin die Fertigung zu lokalisieren und Designs leicht zugänglich zu machen. Durch die gemeinsame Nutzung der STL-Dateien können Mitarbeiter ihre eigenen Modelle schnell herunterladen und auf einem 3D-Drucker ausdrucken. In der Bildung bietet sich so die Möglichkeit, Werkzeuge zu schaffen, die das Lernen unterstützen. So kann beispielsweise das Ausdrucken eines geometrischen Modells den Schülern helfen, Konzepte schneller zu verstehen. Während 3D-gedruckte Repliken historischer Artefakte die Schüler aktiv in ihr Lernen einbeziehen.

Die Vorteile der additiven Fertigung im Bildungswesen lassen sich auch auf andere Weise erkennen. Fittle ist ein 3D-Puzzle, das Blinden und Sehbehinderten hilft, das Lesen der Blindenschrift zu erlernen. Obwohl das Erlernen der Brailleschrift eigentlich ein kostenloses Gut sein sollte, kann das Prozedere auch mit Kosten verbunden sein. Insbesondere in Entwicklungsländern, in denen der Zugang und die Ressourcen begrenzt sind. Deshalb wurde Fittle von einer Gruppe von Designern, Augenspezialisten, einem Spielzeughersteller und der unabhängigen globalen Kommunikationsgruppe Serviceplan gegründet. Das Feedback ist bisher überwältigend", sagt Christoph Bohlender, Creative Director bei Serviceplan Health u. Life. "Immer mehr Kinder lernen die Blindenschrift mit Fittle besser."

Da der 3D-Druck wächst und als Werkzeug in professionellen Umgebungen immer mehr an Bodenhaftung gewinnt, nimmt die Vielfalt der Anwendungen zu. Die Integration der additiven Fertigung in Ihr Unternehmen ist im Vergleich zu traditionellen Fertigungsmethoden einfach, zuverlässig und relativ kostengünstig.

Kommentar eingeben

Max. 500 Zeichen
*Pflichfelder