In der Welt der 3D-Druckmaterialien gibt es natürlich auch diverse flexible, weiche Filamente und Kunstharze die verarbeitet werden können. Flexible Materialien können mitunter etwas schwieriger zu drucken sein. Gerade bei Bowden Style Extrudern im FDM Bereich kann es bei zu weichen Materialien zu Schwierigkeiten kommen. Wir empfehlen daher immer auf die sogenannte Shore-Härte des Filaments zu achten. Shore-Härten werden in der Regel mit einem Buchstaben (A. B, C, oder D) angegeben. Je geringer der Wert ist umso weicher ist dann das Filament. Wichtig ist zu bedenken, das die unterschiedlichen Messverfahren (A, B, C, D) nicht miteinander direkt vergleichbar sind, wenn man es sehr genau nimmt.

Flexible Materialien basieren in den meisten Fällen auf TPU (Thermoplastisches Polyurethan). Diesen Werkstoff gibt es in diversen Abstufungen und Variationen. Genaue Daten können Sie dem technischen Datenblatt des jeweiligen Produktes entnehmen.

Bei flexiblen Kunstharzen, beispielsweise für Formlabs 3D-Drucker oder auch solche von EnvisionTEC ist die Situation ähnlich. Auch hier sind flexible Resins etwas schwieriger in der Verarbeitung, da sie auch im Druck schon weich sind und natürlich etwas nachgeben. Das sorgt dafür das die Stützstrukturen deutlich größer und großzügiger gestaltet werden müssen. Dadurch erhöht sich natürlich auch die Zeit in der Nachbearbeitung.

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