Flammhemmende 3D-Druckmaterialien sind besonders geeignet für den Einsatz in Umgebungen die ein zertifiziertes Material als Werkstoff voraussetzen. Es gibt mittlerweile eine gute Auswahl an verschiedenen flammhemmenden Kunststoffen am Markt. Jedes Filament wird dabei auf einen Standard geprüft. Beispielsweise ist das Flame Retardant Filament des Schweizer Chemie-Konzerns Clariant zertifiziert nach UL94 V-0 bei einer gedruckten Wandstärke von 0,8mm.

Vereinfacht bedeuten die unterschiedlichen Zertifizierungen wie lange es dauert bis ein Bauteil abgebrannt wäre. Dabei wird ein Testmuster angefertigt welches dann bei einer bestimmten Temperatur in einer gewissen Zeit nicht weiter als eine abgemessene Entfernung abbrennen darf. Diese Verfahren sind beispielsweise sehr wichtig in der Automobil- oder auch Zug-Industrie.

3D-gedruckte flammhemmende Bauteile sind grundsätzlich auf allen gängigen FDM-Druckern, wie Ultimaker oder auch Prusa 3D-Druckern umsetzbar. Die Materialien sind durchschnittlich einfach druckbar und sollten keine große Herausforderung für den Prozess darstellen.

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