Wie die Additive Fertigung Zeit für Innovation freisetzt: Ultimaker S5

Letztes Jahr präsentierte Ultimaker einen neuen Desktop-3D-Drucker, der speziell für das professionelle Umfeld entwickelt wurde - den Ultimaker S5. In diesem neuesten Blog, der sich mit der Verwendung des Ultimaker S5 durch Kunden beschäftigt, erfahren wir, wie die Benutzerfreundlichkeit des Druckers Ingenieuren und Designern hilft, Raum für die Konzentration auf das Wesentliche zu schaffen - Innovation.

Der Ultimaker S5 ist eine komplette 3D-Drucklösung, die sich ideal für den Einsatz im professionellen Umfeld wie in einer Werkstatt, einem Büro oder einem Designstudio eignet. Mit seiner einfachen Einrichtung und dem benutzerfreundlichen Touchscreen ist es ideal für alle, die ein problemloses 3D-Druckerlebnis wünschen, aber auch für diejenigen, die ein Produkt suchen, auf das sie sich verlassen können, um ihre Geschäftsziele zu erreichen.

Der neue Ultimaker S5 verfügt über mehrere, erweiterte Funktionen, die Zeit sparen. So trägt beispielsweise die aktive Bettennivellierung dazu bei, dass die erste Schicht erfolgreich ist, was für einen perfekten Druck unerlässlich ist. Es gibt auch eine neue geschlossene Front, um den Luftstrom zu minimieren, was sich auch auf die Qualität eines Modells auswirken kann. Darüber hinaus erkennt ein Filamentstromsensor automatisch, wenn Ihnen ein bestimmtes Material ausgeht, und pausiert dann Ihren Druck, bis Sie die Möglichkeit zum Nachladen hatten.

Der Wechsel von Material und Druckerkonfiguration ist ebenfalls einfach, mit dem austauschbaren Druckkern-Design, mit dem Sie mühelos von 0,8, 0,4 oder 0,25 mm Druckkernen wechseln können. Die neueste Ergänzung zu diesem Arsenal an Druckkernen ist der neue CC Red 0.6, der es Anwendern nun ermöglicht, mit einer Vielzahl von Verbundwerkstoffen zu drucken, was ihnen mehr Freiheit bei der Gestaltung gibt.

Und schließlich ein neues 11,9 cm (4,7 Zoll) großes Touch-Display, das den Druckprozess mit visuellen Anleitungen optimiert, die dem Benutzer helfen, einen Druck einzurichten und die Konfiguration mit Leichtigkeit und Eleganz zu ändern. Außerdem ist es einfacher, die regelmäßige Wartung Ihres Druckers durchzuführen, um eine optimale Leistung zu gewährleisten.



BASF Ultrafuse TPU 85A:

Das BASF Ultrafuse TPU 85A basiert auf dem hauseigenen BASF Elastollan-Materialien des Herstellers. Elastollan ist der Markenname für TPU (thermoplastisches Polyurethan). Es zeichnet sich durch eine hervorragende Hydrolysebeständigkeit (Beständigkeit gegen Feuchtigkeitsaufnahme), gute Kälteflexibilität und eine mikrobiologische Beständigkeit aus. Ebenso sind mechanische Eigenschaften wie gutes Verschleißverhalten, hohe Zugfestigkeit und ein ausgesprochen gutes Dämpfungsverhalten dem Material zuzusprechen. Dies macht das BASF Ultrafuse TPU 85A zu einem idealen Kunststoff für Anwendungsbereiche in der Automobil-Branche, der industriellen Fertigung oder dem Bauwesen uvm.

Das BASF Ultrafuse TPU 85A erhalten Sie bei uns auf 750g Spulen und in den Diametern 1,75 und 2,85mm.

BASF Ultrafuse PA:

Das BASF Ultrafuse PA wurde, so wie das TPU 85A, speziell für den FDM-Druck entwickelt. Dieser Werkstoff basiert auch auf Basis einer Eigenentwicklung names Ultramid aus dem Hause BASF. Es verfügt über einzigartige mechanische Eigenschaften aufgrund seiner chemischen Strukturen und eignet sich daher für Anwendungen in breiten Temperaturbereichen. Das BASF Ultrafuse PA basiert auf dem Copolyamid 6/66 und besitzt Eigenschaften wie mechanische Festigkeit, Steifigkeit und thermische Stabilität. Aufgrund dieser Eigenschaften ist das PA in fast allen Bereichen des Maschinenbaus, als hochwertiges Elektroisoliermaterial zu finden. Aber auch für andere Spezialanwendungen ist es unverzichtbar geworden. Durch die niedrigere Schmelztemperatur im Gegensatz zu PA6 und PA66, kann das Material mit wesentlich niedrigeren Temperaturen verarbeitet werden. Zudem ist auch eine erhöhte Schlagfestigkeit gegenüber den artverwandten Materialien festzustellen.

Auch das BASF Ultrafuse PA erhalten Sie bei uns auf 750g Spulen und in den Diametern 1,75 und 2,85mm.


Kommentare

Hi iGo-Team, wir haben zur Zeit einen Ultimaker 3 im Einsatz und drucken hauptsächlich mit PLA. Das funktioniert sehr gut. Nun würden wir gerne das TPU benutzen um weitere Anwendungen zu drucken. Ist das mit dem Ultimaker 3 möglich? Falls ja, was sollten wir beachten? VG, Daniel

Hallo Daniel,

danke dir für dein Kommentar und die Frage. Grundsätzlich ist es kein Problem auf dem Ultimaker 3 auch TPU zu verarbeiten. Hier empfehlen wir das TPU 95A von Ultimaker selbst. Du kannst ganz einfach die Pre-Settings aus Cura verwenden und deinen Drucken mit TPU sollte nichts im Wege stehen. Da das BASF Ultrafuse TPU recht neu auf dem Markt ist, können wir es dir leider nicht blind empfehlen aber funktionieren sollte es dennoch. Du solltest lediglich auf die Herstellerangaben achten.

Wir hoffen, dass wir dir deine Frage ausreichend beantworten konnten. Dein iGo3D Team. 

Daniel, 19.01.2019 08:43

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