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Recap: AMS unterstützt mit additiver Fertigung den Techathon 2019 der RWTH Aachen und BMW


Der diesjährige Techathon der RWTH Aachen steht ganz im Zeichen der Additiven Fertigung. Bereits im vergangenen Jahr hatte unser AMS Team den Techathon mit 3D-Druckern von Ultimaker für die Produktion von Prototypen unterstützt. In diesem Jahr ging unser Support bei der Durchführung einen Schritt weiter. Wir stellten allen Teams jeweils einen Ultimaker 3 (Extended) 3D-Drucker zur Verfügung und unser Application Engineer Timm Woszidlo war Teil der Jury.

Bevor wir nun tiefer in das Recap zur Veranstaltung eintauchen, möchten wir Ihnen kurz wiedergeben, um was es sich bei einem Techathon handelt und seit wann dieser durchgeführt wird. Der Techathon ist eine Veranstaltung bei denen einzelne Personen oder Teams unter fast annähernden Realbedingungen Lösungsansätze für gewisse Problemstellungen herausarbeiten. Meist handelt es sich um Herausforderungen bei denen neue Denkanstöße eine Lösung liefern sollen oder eine bereits etablierte Arbeitstechnik überarbeitet wird. Die einzelnen Projektgruppen mit unterschiedlichsten Thematiken treten gegeneinander an und müssen einer Jury in einer vorher festgelegten Anzahl von Pitches das Projekt, die Problemstellung, die Risiken und viele weitere Aspekte präsentieren. Im Anschluss werden die Pitches bewertet und sorgen für eine schlussendliche Wertung.

BMW und das PEM (Production Engineering of E-Mobility Components) der RWTH Aachen veranstalten dieses Event bereits zum vierten Mal und das mit großem Erfolg. Wir konnten bereits zum zweiten Mal Teil des Projektes sein und sind begeistert von den Leistungen der Studentinnen und Studenten und wie sie die additive Fertigung in kürzester Zeit für Ihre Zwecke adaptieren.

Die Vision des Techathon ist es Unternehmen und Studenten eine Möglichkeit zu bieten in engster Zusammenarbeit technische Herangehensweisen zu realen Fallbeispielen mithilfe innovativer Technologien zu entwickeln. Nun stellt der Techathon bereits zum fünften Mal unter Beweis, dass dieser mehr als eine Vision ist. Er stellt eine großartige Gelegenheit für die Kooperationspartner dar, das Potential der Technologien und der Veranstaltungsteilnehmer in einem dreitägigen Workshop zu untersuchen, so Dr.-Ing. Dipl.-Wirt. Ing. Heiner Heimes, Geschäftsführender Oberingenieur am PEM der RWTH Aachen.

AMS Application Engineer Timm Woszidlo beobachtet die Arbeit der Stunden genau.
Die Studenten hatte die Möglichkeiten direkt am BMW M8 zu arbeiten.

Das vier bzw. fünftägige Event startet am Abend des ersten Tages mit einer kurzen Kennenlernphase und Spielen, bei denen ein Gewinner Team ermittelt wird. Dieses Team darf sich am darauffolgenden Tag einen der realen Anwendungsfälle aus der Produktion der BMW Group aussuchen. Jedes Projekteam wird von einem Verantwortlichen BMW Mitarbeiter betreut und dient als Schirmherr für die Teammitglieder. Die restlichen Themen werden im Anschluss verlost.

In den darauffolgenden Tagen müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer drei Pitches vorbereiten und bis zum Ende der Woche ein Lösungskonzept mit einem Prototypen in Pitch 3 abschließend vorstellen. Die teilnehmenden Teams bekommen immer wieder direktes Feedback von der Jury, bestehend aus den Mitarbeitern von BMW und unserem Application Engineer Timm. Bei den Anwendungsfällen geht es von Produktions-spezifischen Abläufen bis hin zu Design-technischen Umsetzungen an den Fahrzeugen des bayrischen Automobilherstellers.

Bei einer solch eng getakteten Arbeitswoche zeigt sich für uns ein wesentlicher Vorteil der additiven Fertigung. Die Teams haben während der gesamten Woche Prototypen entworfen, ausgedruckt und wenn notwendig wieder verworfen und neu gedruckt. So können in kürzester Zeit viele Iterationsstufen durchlaufen werden, was wiederum mit herkömmlichen Fertigungsverfahren in diesem Rahmen nicht möglich wären. Das PEM und BMW haben diesen Vorteil bereits für sich erkannt und setzen diesen in Bildung und Produktion bereits um.

Im Anschluss nach der Techathon Woche bekommt das Team mit der überzeugendsten Lösung die Möglichkeit, Ihr Projekt bei BMW in München vorzustellen. Wir freuen uns bereits auf das nächste Jahr und sind gespannt, was die Teams wieder einmal in kürzester Zeit unter höchstem Druck leisten werden.

3D-gedruckte Produktionshilfen können immense Zeit- und Kostenersparnisse mit sich bringen.

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